a great Song...
Anlässlich von John Lennons 70. Geburtstag, dachte ich dieser Song muss auch auf meinem Blog veröffentlicht werden. Schliesslich gehört er zu meinen TopTen ZwanzigZehn.
Have fun watching!
mein 2.0 der Woche
10.10.2010by Brezi... 2 comments
Labels: 2.0 der Woche, Freizeit Mukke
Ich hab mich verguckt...
29.09.2010Seit meiner TranAlp, über die ich in Kürze hier ausführlich berichten werde, wohne ich in meiner eigenen Wohnung in Nacka, gleich neben Stockholm (näher als zuvor).
Nach etlichen Räumen - anders kann man die untervermieteten Gemäuer bei irgendwelchen Rentner die etwas Gesellschaft brauchen und sich noch was dazuverdienen wollen - und zwei Zwischenmieten habe ich nun endlich eine Bude ergattert in der ich länger bleiben kann. Mutig wie ich bin, habe ich eine 140qm Wohnung gemietet, in der Hoffnung natürlich, dass ich Mitbewohner finde. In Stockholm bedeutet ein Zimmer zu ergattern in etwa so viel wie eine Karte für die Rolling Stones bei einem Kneipenkonzert zu erhaschen. Zieht heute jemand aus würde heute Abend schon der nächste dastehen und einziehen wollen.
Neben den Zimmern haben wir ein riesen Wohnzimmer, ne top ausgestattete, nagelneue Küche, zwei Badezimmer - eins für Mädels und eins für Jungs, so wie sich das gehört ;) Die komplette Einrichtung hab ich gleich mitgemietet, was ein Luxus. Bis nächsten Sommer bin ich auf jedenfall erstmal hier untergebracht, danach sehen wir weiter.
Unsere quattro-nationale WG lebt sich zur Zeit ein. Alle Mitbewohner sind sehr locker drauf und vor Allem einigermaßen ordentlich. Ich genieße es erstmal meine Gedanken nicht ans Wohnungssuchen zu verschwenden.
Ich hab mich übrigens in den Sofa unserer Bude verguckt! Geiles Teil - me likey!
PS: Bilder auf Picasa...
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Labels: Wohnung
Kurzmeldung - Wahlen in Schweden
14.09.2010HejHej, ich hab heute erfahren, dass am Sonntag hier in Schweden nicht nur nationale Wahlen sind, sondern auch Regional- und Landeswahlen stattfinden. Ich hatte einen Wahlschein im Briefkasten. Berichterstattung gibts für diese beiden Wahlen allerdings weniger, da sie auf denselben Tag wie die nationale Wahl fallen. Sollte bei uns zu Haus auch endlich mal eingeführt werden, dann arbeiten die wenigstens mal ein paar Monate ohne an Wahlkampf zu denken. Bisher hab ich allerdings noch recht wenig Ahnung was ich wählen soll. Sollt ich mich mal schlau machen...
Ein paar Posts zu unserem genialen Transalp Trip gibts bald.
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Labels: Schweden Politik
Tillbaka i Holzgerlingen
26.08.2010Grüß Gott!
kurz vor Mitternacht bei 22 Grad ein Bierchen auf der Terrasse genießen... herrlich!
Fuer alle die's interessiert; ich bin bis Dienstag in Holzgerlingen bevor wir mit dem Bike an Lago fahren... Mit vielen Impressionen und Berichten von der Transalp werde ich mich wieder aus Stockholm melden.. PC aus!
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Labels: daheim Urlaub
Stockholm - welcome back!
16.08.2010Nach 6 Wochen reiner Touristenstadt kehrt seit heute das normale Leben zurueck. Das ist vor allem am massenhaften Antieg an Fahrradfahrern und Autos zu erkennen. Ach ja und die Einfuehrungswoche an der Uni hat auch begonnen, was an den vielen Fachschftlern mit Verkleidung und Bierdosen zu erkennen ist. Ganz unbeeindruckt von dem ganzen Theater scheint wohl dieser kleine Kläffer zu sein...
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Dalarö und zurück
07.08.2010Für die, die's noch nicht wissen...
Cornelius und meine Wenigkeit werden in der erste Septemberwoche die Alpen von Holzgerlingen aus bis nach Locarno überqueren. Das Ganze nennt sich dann DC's TransAlbAlp - drop the trails.
Natürlich braucht solch ein Urlaub eine sehr gute Vorbereitung und eine entsprechende konditionelle Grundausstattung. Diese Woche nahmen unsere Pläne konkretere Formen an. Abfahrtstag, Ankunftstag, die etwaige Strecke - mit möglichst wenig Teer als Unterlage, die Rückreise und die Ausrüstung haben wir im Groben festgelegt. Dazu aber ein anderes Mal mehr.
Der Trainingsplan für die kommenden Wochen sieht ziemlich gut aus. Neben meiner täglichen Portion von 25km per Rennrad zur KTH und zurück, stand heute eine längere Etappe an.
Kurz den Rucksack mit Wind- und Regenjacke, Flickzeug und Werkzeug gepackt, ging's bei ca. 20°C und bewölktem Himmel um etwa 9 Uhr in Richtung Dalarö los. Zunächst fuhr ich einige km durch wenig befahrene Vororte von Stockholm, um dann auf der Landstrasse nach Huddinge die ersten km abspulen zu können. Nach kurzer Orientierung verlief eine weitere Strasse Richtung Haninge, das ich links liegen ließ. Die letzen 20km fuhr ich auf der Strasse entlang eines Naturreservats bis nach Dalarö. Nach 47 zurückgelegten Kilometern kam ich schließlich an der Ostseeküste an
Dalarö ist ein Touristendörfchen hauptsächlich von Schweden bevölkert. Wunderbar an der Ostseeküste gelegen, gibt es auch einen Strand - das sog. Schweizerbadet. Hier ist das Wasser einige 100 Meter stehtief, was soviel heißt dass es ein beliebter Ort zum Kitesurfen ist. Ausgerechnet heute war jedoch Windstille. Also keine Kiter da, was wiederum fürs Radfahren von Vorteil ist. Aber immerhin konnte ich mir einen Eindruck davon machen. Im Album gibts einige Bilder von Dalarö...
Kurz nach der Ankunft hab ich mir im Supermarkt und in der schönen und guten Bäckerei ein Vesper gekauft, um für die Rückfahrt gestärkt zu sein. Kaum hatte ich mich hingesetzt fängst entgegen des Wetterberichts zu regnen an !grr! Ich hasse den schwedischen Wetterdienst, jeden zweiten Tag falsche Infos! Ist den das so schwierig? Lasst einen Affen Knöppe drücken und die Wahrscheinlichkeit ist gleich groß...
Nach einer Stunde unterstehen war der große Spülgang durch und das Nachspülen war im Gange. Ich machte mich auf Richtung Mälarhöjden - wie gut dass ich die beiden Jacken eingepackt hatte :) Klatschnass, aber total zufrieden mit der Tour war ich um dreiviertel 2 wieder daheim. Trotz der Jacken (die am Ende 5kg schwerer waren) und des Regens hatte ich auf dem Rückweg einen noch einen passablen Schnitt.
Nach einer mollig warmen Dusche bleibt mir nur noch der Verweis auf die (wegen des Regens wenigen) Bilder.
Ach ja, gestern war hier Diamond League hier in Stockholm, ich war aber nicht am Start :-p Ich hoffe zumindest die Holzgerlinger Leichtathleten haben das erkennen können...
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Labels: DC's_TransAlbAlp, Freizeit
Wie lerne ich am Besten eine Sprache?
05.08.2010Na ganz einfach. Erst Wörter lernen und dann noch ein klein bisschen Grammatik über deren Zusammensetzung. So ist das auch im schwedischen. Für mich war es anfangs müßig die ganze Zeit Vokabeln abzuschreiben und aus einem Buch zu lernen. Ich glaube das Problem kennen die meisten von euch. Ich habe von meinem Tandempartner von einer Seite erfahren, die einem das Ganze erleichtern soll.
Auf www.smart.fm kannst du dich kostenfrei anmelden und Vokabeln lernen bis du dir die Wörter aus den Ohren wachsen. Du trainierst dort sog. Goals (Ziele), die jeder Nutzer erstellen kann und auch für alle anderen Nutzer sichtbar und nutzbar sind. Somit eine Art mitmachweb für Sprachen. Der Clou daran ist, dass dich die Seite dran erinnert zu welchem Zeitpunkt du ein Wort wiederholen musst, um es bestmöglichst zu behalten. Das geht übrigens auch für andere Dinge die du auswendig lernen willst.
Ich habe bisher über 1000 Wörter gelernt. Inzwischen lese ich schwedisches ebay und einfach geschriebene Nachrichten ganz pasabel. Jetzt hätte ich hätte ich noch gerne was Interaktives für den Grammatikteil; dafür muss ich aber dann doch auf die Buchversion zurückgreifen...
Ich kann diese einfache Lernmethode nur empfehlen. Probiers selbst...
Hier noch mein Profil: http://smart.fm/users/Brezi
Dieser Post steht unter dem Motto: gegen nutzlose Blogs
- für J.B. aus E. in D.
PS: Kommentare motvieren den Autor häufiger etwas zu schreiben - in diesem Sinne, hoffentlich bis gleich!
PPS: Es gibt auch neue Bilder
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Labels: Links, Wissenswert
Segeln im Schärengarten
26.07.2010Zu Beginn meines Blogs hatte ich bereits erwähnt, dass es hier den Schärengarten zwischen Stockholm und der Ostsee gibt. Heute war es dann an der Zeit sich das Ganze näher anzuschauen und zu erleben.
Die letzten Wochen hatte Andreas, mein Mitbewohner, schwer an seinem Segelboot geschuftet. Über die Hälfte des Urlaubs gingen dafür drauf. Nicht dass er schon im Herbst, Winter und Frühling dran gearbeitet hätte. Aber wie das immer so ist, erst kommt dies und dann das noch dazu; es läppert sich halt. Für mich wars super ab und zu mitzuhelfen. Ein guter Ausgleich zum Büroalltag. Letztes Wochenende war es dann schließlich soweit, das Segelboot vor unserer Hütte abgeholt und ins Wasser geschmissen. Übringes ist es ein schnuckeliges, ca. 8m langes und im Innenraum großzügiges Segelboot aus den 60er Jahren.
Nach ein paar Testtagen machte sich Andreas auf aus Stockholm den Schärengarten zu erkunden. Ich hatte schon zugesagt vorbeizuschauen. Gestern - miserables Wetter; heute - regenfrei, leicht sonnig und das Wichtigste: es ist windig!
Gegen 8 Uhr machte ich mich auf die Socken. Drei Stunden, erst mit der Tunnelbana, dann einer Bimmelbahn, dem ersten und schließlich dem zweiten Fährschiff, traf ich endlich in Lånda, einer der Schäreninseln, ein. Kurz zuvor hatte ich bei Umsteigen bemerkt, dass die SMS vom Vortag, die Andreas von meinem Besuch vorwarnen sollte, nicht ankommen ist. Angerufen - Mailbox, noch eine SMS - auch nicht zugestellt... Hmm, hoffentlich ist er noch am selben Platz wie zwei Tage zuvor. Ca. ne halbe Stunde vor meiner Ankunft hab ich dann ne SMS der Erleichtung bekommen.
Kaum angekommen legten wir auch direkt ab (Unter Bilder findet ihr die gesegelte Route). Kurze Motorunterstützung aus der Bucht, und zack zack Segel gesetzt, konnts losgehen. Ab ging's kreuzender Weise in richtung unserer Zielinsel Granholmen.
Riesengroß, verwirrend und fantastisch schön, so könnte der Schärengarten beschrieben werden. Ein Labyrinth aus Inseln (Schären) und Wasser. Trotz der imensen Zahl an Schären steht auf jeder mindestens eine Hütte. Wenn ein Stockholmer im Alter hier keine Hütte hat, ist er kein waschechter Stockholmer, so der Eindruck. Das erklärt auch warum Stockholm City wie ausgestorben ist im Juli (zumindest einer der Gründe).
Nachdem mir Andreas alles erklärt hatte, haben wir abwechselnd das Steuerruder übernommen. Das ist gar nicht so einfach wies aussieht. Und beim Kreuzen nochmals deutlich schwieriger. Dabei muss zwischen Geschwindigkeit und Kursrichtung abgewogen werden. Segelt einer stärker gegen den Wind, macht das Boot zwar viel Höhe, ist jedoch sehr langsam. Ist die Richtung fast senkrecht zum Wind, ist man hingegen sehr schnell, gewinnt aber kaum Höhe. Ziel ist es daher zuerst Geschwindigkeit aufzubauen und dann den bestmöglichen Winkel zu finden, ohne großartig langsamer zu werden. Nach etwas übrig funktioniert das schon ganz gut.
Am späten Nachmittag flaute der Wind - entgegen der Prognose - ab. Wir tauschten das Fock- gegen das Genuasegel. Allerdings brachte nach einer weiteren halben Stunde auch das nichts mehr. Mit Motorkraft erreichten wir schließlich unsere Zielschäre Granholmen.
Im Naturhafen (eine etwas größere Bucht) angelegt hatte ich noch eine halbe Stunde um vom Nordteil der Insel auf die südliche Seite zu gelangen. Querfeldein lieg ich weiter und weiter über STock und Stein. "Alles wild auf dieser Insel, keine Sträßchen, das gibt's doch nicht!" Nach ner Viertelstunde stand ich wie in einem schlechten Film auf der anderen Seite der Bucht und blickte auf unser Segelboot - Mist! Ich bin im Kreis gelaufen!
Bitte keine Kommentare zu meinem Orientierungssinn; der Himmel war grau und es war wie Urwald ;) Vor lauter zur Fähre wetzen hab ich natürlich nicht dran gedacht Fotos von besagtem Dschungel zu machen.
Noch 20 Minuten, ob ich das schaffe?! Gedacht hab ichs nicht. Aber nach genau dieser Zeit sah ich den Steg von weitem. Noch 2 Buchten oder anders ausgedrückt 500m über Klippen und Felsen. Dank einer Verspätung des Bootes war ich sogar noch vor dem diesem am Steg. Als ich aus dem unwegsamen Gelände gerannt kam, glotzen die Turis nicht schlecht. Ich war total außer Atem und patschnass. Nassgeschitzt bis auf die Außenhaut meiner Jacke hatte ich zum Glück Wechselklamotten dabei. Sonst hätten das meine Sitznachbarn auf der Fähre sicherlich nicht ausgehalten. Diese schauten mich eh schon komisch an weil ich aussah als sei ich grad n Marathon gelaufen; und dann pack der komsche Typ auch noch Zettel und Stift aus und fängt an zu schreiben wie ein Wilder (diesen Post). Kurz um,
Spitzenmäßiger Tag! Danke Andreas! Jetzt kann's gut geholt in die neue Woche gehen und wer weiss wo ich nächstes Wochenende bin ;)
Song des Tages:
Rod Stewart - Sailing
I am Sailing, I am Sailing,
Home again cross the sea.
...
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Sommerschlaand – abends halb elf in Mälarhöjden.
14.07.2010
Das geniale Wetter hier in Stockholm hält schon seit meinem Post vor 2 Wochen an. Meine Erasmuskumpels sind inzwischen wieder über ganz Europa verteilt nach Hause geflogen. Auch die Fussballspiele wurden gebührend im Goethe-Institut geschaut und ebenfalls gefeiert. Mit meinen Mitbewohnern hänge ich ebenfalls ziemlich viel rum, was sich nicht zuletzt durch die WM ergibt. Aus diesen Gründen poste ich nach kurzweiligen 2 Wochen endlich mal wieder.
„Die Sonne knallt mir auf den Penis, schen is!“ Dieser Spruch einer mir bekannten Person (Ja, auch andere von euch kennen diese Person) passt ganz gut zu meiner derzeitigen Lage in Mälarhöjden. Man lernt hier schnell den Sommer, der in Schweden doch vergleichsweise kurz ist, in vollen Zügen zu genießen. Mit gerade mal 10 Minuten Fussweg zum Mälaren (Wasser um Stockholm rum) ist das optimal. Nach Feierabend schnell das Schwimmzeug holen und ab zum Strand, um noch ein/zwei Bahnen zu schwimmen – großartig. Am Wasser zu leben is genial.
Normalerweise erkunde ich die Landschaft per Fahrrad. Hier allerdings gibt es auch kleinere Inseln, die ohne Festlandanbindung nur per Boot zu erreichen sind. Andreas, mein Mitbewohner, hat mich daher auf die Idee gebracht, mich in einem der zahlreichen Segelklubs anzumelden, sodass ich jederzeit mir ein Kajak leihen kann. Das werd ich diese Woche mal genauer nachforschen wie das Ganze funktioniert. Grade hier vor der Haustür kommt man innerhalb kürzester Zeit zB. nach Drottningholm. Das ist die Insel auf der die Königsfamilie wohnt, inmitten eines Parks.
Die Fussballspiele habe ich ab dem Achtelfinale im Goethe.Institut in Stockholm geschaut. Diese Enklave beherbergte jedes Mal ca. 150 Deutsche bzw. Deutschfans. Für die Stimmung sorgten natürlich wir, indem wir (eine Handvoll Leute) immer wieder Fussballgesänge angestimmt haben. Nach den Siegen sind wir singend und grölend durch Gamla Stan gelaufen, um dann vor einer deutschbelagerten Kneipe ein HUMPA zu singen. Auch mein spanischer Mitbewohner is natürlich total happy… Schee wars!
Diese Woche habe ich Andreas ein kleines bisschen geholfen, sein Segelboot zu reparieren. Nächste Woche geht’s für ihn damit ins Wasser. Bin mal gespannt, ob alles hält. Sonst hab ich auch viel mit den Jungens und Mädels hier in unserem schnuckeligen Haus unternommen. Sehr offene Schweden, was nicht immer selbstverständlich ist. Sie nennen mich liebervoll „Sommarkatt“ (Sommerkatze), weil ich ja bald wieder raus muss (Ende August). Nächstes Mal erzähle ich euch dann wie’s um eine neue Bleibe steht…
Nun ist es halb elf am Mälarhöjds-Bootsteg. Ich bin so langsam wieder trocken und genieße noch das Abendrot am Horizont. Mein Bierchen ist inzwischen auch schon alle – dann werd ich mich mal auf den Heimweg machen…
Ich hoffe ihr könnt den Sommer trotz den Temperaturen ebenfalls genießen…
Song of the day:
Otis Redding - Sitting on the dock of the bay
...
I'm sittin' on the dock of the bay
Watching the tide roll away
Ooo,
I'm just sittin' on the dock of the bay
Wastin' time
...
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Labels: Freizeit
Midsommarafton
26.06.2010HejHej tillsammens!
Heute ist der alteingebrachte schwedische Mittsommer. Das haben wir natürlich im traditionellen Sinne mitgefeiert. Okej, nicht hundertprozentig - junge Leute gehen üblicherweise zu einem Feierhaus von Freunden, um dort im engeren Kreise zu feiern. Vor lauter Deutschlandspiel habe ich nicht darüber nachgedacht, was an diesem Tag bzw. Wochenende unternommen werden kann. Nichtdestotrotz haben wir - das heißt Javier, Isma und David (drei Spanier) sowie Silvana, Jens und Ich (drei aus good old D) - einen großartigen Mittsommer gefeiert.
In meiner alten Bude in Sundbyberg haben wir um Mittag rum alles für unsere Tour nach Vaxholm vorbereitet. Vaxholm liegt etwa eine Stunde nördlich von Stockholm in den Schäreninseln. Dort wird ein typisches Mittsommerfest gefeiert.
Als wir um vier rum ankamen, hatten sich schon viele Leute wie Familien und Freundeskreise versammelt. Wir kamen genau richtig zum Mittsommerbaumstellen (super Wort ;) ) an. Das kann man mit unserem Maibaumstellen vergleichen, allerdings ist der Baum etwas kleiner und alle Leute die Lust haben können mithelfen den Baum zu stellen - nicht nur die FFW. Nachdem der Baum steht tanzen die schwedischen Festsäue zu knackigen Volksmelodien um den Baum herum. Vielleicht hat es der ein oder andere von euch schon gehört oder gar gesehen, allerdings konnte ich es bis zu dem Moment als ich es gesehen habe nicht glauben, dass es sich wirklich genau so abspielt. Hunderte von Leuten springen auf und tanzen um dem Baum - WOW! Wir waren begeistert - egal ob beim mittanzen oder bestaunen. Solch einen Brauch gibts bei uns nicht (korrigiert mich falls das falsch ist), zumindest nicht bei dem alle mitmachen. Von Jung bis Alt - selbst die Jungend war mit dabei. Man würde doch meinen die wären zu cool für sowas, aber weit gefehlt.
Zwischen dem Stellen und Tanzen haben wir uns natürlich auch unsere traditionell schwedische Kost schmecken lassen. Allen voran Hering und Lachs mit Kartoffeln - Nyammi!
Nachdem das Tanzen vorbei war löste sich langsam aber sicher das Fest auf. Einige Wenige blieben sitzen - unter anderem wir - genossen den sonnigen Nachmittag mit Ballspielen und Entspannen.
Nach einer Stunde Rückfahrt schauten wir natürlich noch die letzten 15 Minuten des Spanienspiels an. Ich denke das müssen wir den Spaniern hoch anrechnen, dass sie auf die ersten 75 Minuten verzichtet haben!
Alles in allem - Mitsommer in Schweden - Super!
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Labels: Freizeit, Schweden, Wissenswert
deutsche Enklave Stockholm
19.06.2010Hallo und willkommen zur Fussball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika! Ich berichte live hier vor Ort in der deutschen Enklave in Stockholm, Schweden. Das erste Spiel war ein wahrliches Schützenfest. Bei etwas kühlen Temperaturen und leichtem Regen trotzen die Fans dem Wetter und grillten auf dem Balkon der Enklave. Die Stimmung war natürlich entsprechend gut. Die deutschen Unterstützer hatten selbst den Australien unterstützenden Dissidenten liebt. Selbstverständlich nur wegen des furiosen Auftakttores durch Poldi. Spätestens nach Kloses zweitem Tor - klasse Kopfball - war klar wer Weltmeister.. ähm Verzeihung soweit sind wir noch nicht, Sieger dieser Partie sein wird. Die Dominanz wurde durch die eleganten Tore von Gerd und Kaba abgerundet. Alles in allem ein Fussballfest fürs Auge und den Gaumen mit leckerem Grillfleisch. Nicht nur die Mitglieder der Enklave sondern auch die schwedische Presse feierte Tyskland - schwedisch für Deutschland - als den neuen Weltmeister. Aber weit gefehlt! Da hatten wohl die Serben und (natürlich ich weiss ich sollte die die Fehler nicht bei anderen suchen, aber ich tus trotzdem) der spanische Referee was dagegen. Die Enklave wurde am gestrigen Freitag in eine Kneipe in Gamla Stan verlegt, sodass auch andere Exildeutsche teilnehmen konnten. Ein vielversprechender Start des deutschen Teams mit einigen hochkarätigen Chancen in der ersten Halbzeit, trotz des Gegentores, wurde durch den Platzverweis im weiteren Spielverlauf erschwert. Spätestens nach dem vergebenen Elfmeter jedoch, war die deutsche Maschine, wie wir im Ausland bezeichnet werden, gehemmt. Auch die Einwechselung der drei Stürmer brachte keinen nennenswerten Durchbruch. Etwas frustistiert zogen die Fans aus der Kneipe. Allerdings muss man sagen, dass reflektiert betrachtet, das deutsche Team nun besser weiss wo es steht. Ebenso die Fans. Wir sind also noch kein Weltmeister und haben noch schwere Spiele vor uns. Ich persönlich als Fussballreporter glaube jedoch, wenn die Mannschaft sich wiederfindet, wir zu genau diesem Titel fähig sind.
Vielen Dank fürs zuhören heute, nun muss ich meinen Posten räumen und die Backschürze anziehen. Meine WG feiert heute einen Doppel-30er mit einem Gartenfest. Dafür müssen allerdings noch ein paar Kuchen gemacht werden. In diesem Sinne...
bis zum Spiel gegen Ghana!
Kram Daniel
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mein 2.0 der Woche
15.06.2010Heute: Eine nette Veranschaulichung der Finanz- und Wirtschaftskrise.
Neue Bilder und Posts kommen diese Woche... versprochen!
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Labels: 2.0 der Woche, Wissenswert
mein 2.0 der Woche
09.06.2010Stockholm grösstes Graffiti an der Tunnelbana Station Stockholm Universitet. Man beachte, das die Zuege im 30 Minuten Takt durchfahren...
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Labels: 2.0 der Woche, Videos
Ausflug zum schwedischen Fahrzeug- und Verkehrsinstitut
05.06.2010ACHTUNG HEUTE 2 EINTRÄGE UND NEUE ANORDNUNG DER OBEREN LINKLEISTE!
Kürzlich waren wir mit den Masterstudenten in Linköpping etwa 2 Autostunden südwestlich (das is nach links unten auf einer Karte, für die die mit Himmelsrichtungen nichts anfangen können ;) ) von Stockholm. Dort haben wir ein Institut namens VTI besucht. Es ist in etwa so groß wie das ika, allerdings liegt der Fokus auf Fahrer-Simulation, passive Sicherheit und Verkehrstechnik im Allgemeinen (Planung von Verkehrswegen in Schweden). Wir waren hauptsächlich wegen der ersten beiden Themen vor Ort. Zunächst haben wir die verschiedenen Fahrsimulatoren testen dürfen, bevor uns dann die Crash-Test-Anlage gezeigt wurde.
Die Fahrsimulatoren werden dazu genutzt, um das Verhalten von Fahrern in verschiedenen Situationen zu analysieren, die ohne äußere Einflüsse wie Regen, Wind oder Straßenbeschaffenheit besser untersucht werden können. Eine typische Situation in Schweden ist bspw. ein vors Auto rennender Elch und das auf schneebedeckter Fahrbahn. Fahren nun mehrere Versuchspersonen in dieser Situation können Rückschlüsse auf ein typisches Fahrverhalten gezogen werden. Dieses Wissen fließt dann wiederum in die Entwicklung von Fahrzeugkomponenten mit ein. Mehr Infos zum Fahrsimulator gibts auf der Seite des VTI-Simulators.
Die Crash-Test-Anlage wird für die staatliche Zertifizierung (oder wie man das auch immer nennt) von Fahrzeugen genutzt und hat dadurch sowohl einen riesigen Außen- als auch Innenbereich. Der Chef des Ganzen schien sehr engagiert hinsichtlich der Standardisierung von passiver Sicherheit zu sein. Er sitzt in diversen Gremien und versucht die hohen schwedischen Regelungen auf europäischer bzw. weltweiter Ebene durchzuboxen. Ein Auto hat er leider nicht zu Schrott gefahren.Was ich mir allerdings gemerkt habe war, dass viele Kindersitze durch die Tests durchfallen und rückwärts sitzend die sicherste Variante der Fortbewegung ist. Mehr Infos dazu gibts auf der VTI-Crashseite.
Ich habe eigene Bilder dazu hochgeladen... Jetzt werde ich mich mal zu meinen neuen Mitbewohnern setzen und schwedisch lauschen. Darüber erzähl ich euch das nächste Mal.
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Labels: Arbeit
mein 2.0 der Woche
Gestern Abend waren wir in Grönalund, einem Dauertivoli am Stadtrand Stockholms. Dort werden auf einer Bühne diesen Sommer jede Menge Konzerte stattfinden. Die Künstler sind allersamt aus Stockholm bzw. aus Schweden. Gestern gleich mal ein Knaller mit Mando Diao! Die ham gut gerockT! "Alter Schwede"
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Labels: 2.0 der Woche, Freizeit Mukke
mein 2.0 der Woche
26.05.2010Wir haben diese Woche einen Youtube-Channel eingerichtet. Das erste Video zeigt "Hjulia" (abgeleitet vom schwedischen Wort fuer Reifen: hjul), ein 1:6 Modell des Autonomous Corner Moduls, an dem Johannes und ich arbeiten. Fast alle Funktionen können durch dieses Modell abgebildet werden, sodass auf den Bau eines teuren Prototypen vorerst verzichtet werden kann. Vor allem die Park- und Wendefunktion ist klasse! :) Die anderen nur teilweise funktionierenden Videos stelle ich auch auf diesem Channel zur Verfuegung (danke Hubi).
Hier noch der Link zum Youtube-Channel: http://www.youtube.com/user/KTHVD
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Labels: 2.0 der Woche, Links, Uni
Life is good...
23.05.2010BILDER UPDATE!
Hejsan! Ich sitze hier an meinem kleinen Schreibtischchen, höre das Album Contraband von Velvet Revolver durch und genieße den Blick aus dem Fenster. Zwischen kurzen Regenschauern lugt immer mal wieder die Sonne hervor. Ich verspüre keinen Drang unbedingt vor die Tür zu gehen. Ein typischer gammler Sonntag also. Vielleicht geh ich ja später noch joggen – mal sehen…
In der vergangenen Woche war ich wie bereits geschrieben in Skövde. Zusammengefasst hab ich einige Leute kennengelernt, mit denen ich bezüglich meines Projekts von nun an öfter in Kontakt sein werde, und einen schwedisch overkill bekommen. Von 20 Präsentationen waren ganze 3 auf Englisch. Ich habe natürlich probiert den anderen Referenten zu folgen. Das gelang auch ab und an. Aber ich hab eines ganz deutlich gemerkt: Trägt der Referent gut vor – erklärt seine Schaubilder, beschreibt das Problem von Grund auf und redet klar und deutlich mit modulierter Stimme Richtung Publikum – so kann man einen Vortrag auch verstehen, ohne Schwedisch sprechen zu können. Leider gibt es unter Ingenieuren und Wissenschaftlern in der Hinsicht viele Nieten. Wer gutes Marketing für sein Projekt und seine Forschungsgruppe betreibt, indem er die Zuhörer von seinem Vorhaben überzeugt, der kommt leichter an Forschungsgelder. Morgen geht’s ab nach Göteborg zum ersten halbjährlich stattfindenden Erfahrungsaustausch in meiner Untergruppe des SHC. Mein Ziel ist also klar –mein Vortrag so zu gestalten, dass er in Erinnerung bleibt. Da ich noch keinerlei Ergebnisse vorweisen kann, stelle ich mich und den Projektplan vor. Da die schwedischen Hochschulen noch zu wenig mit der Industrie zusammenarbeiten, war Annika (meine Professorin) begeistert als ich ihr von meinen Tätigkeiten als Hiwi und als Praktikant erzählt habe. Sie ist jemand, der diesen Zustand versucht zu ändern – für mich heißt das mehr Industrienähe, mehr Zusammenarbeit mit Volvo, Saab, BAE, usw. aber auch mit anderen Unis.
Ich bin positiv überrascht nun doch etwas angewandter zu arbeiten als anfangs gedacht, praktisches Denken muss sein! Die Studis haben das hier noch nicht… dazu aber mehr, sobald ich die typischen Aachener studentischen Hilfskräfte in unserer Gruppe eingeführt hab ;)
Es donnert, Menschen laufen an meinem Fenster vorbei, ein Pudel pinkelt an den Laternenpfahl und die Bahnschranken senken sich schon wieder – bing – bing – bing… Ich fühle mich hier außerhalb der Arbeit tierisch wohl, inzwischen kenne ich gefühlt mehr Spanier als Schweden. Alles Erasmus (Austausch) Studenten. Die Wochenenden sind also voll von Stockholms Nightlife und viel Rennradfahren zum Ausgleich :) Am Freitag waren wir auf einer Hausparty, will heißen ein Haus eines anderen Studiwohnheims wurde komplett zur Partyzone erklärt – nett wars. Gestern sind wir in die Stadt. Am ersten Club kamen wir nicht rein, weil ich nicht wusste dass jeder egal wie alt seinen Ausweis vorzeigen muss. Mit ein paar Tricks sind wir dann aber in einen andern Club reingekommen. Auf dem Rückweg sind wir mitten auf einer lebhaften Strasse mit einem Bäkowagen, den wir irgendwo gefunden haben, über die Gehwege gebrettert und haben in der Tunnelbana mit einem Musiker gesungen und getanzt. Einen Monat noch, dann endet mein ganz persönliches Erasmus-Kurz-Semester. Die Studis fahren dann heim. Bis dahin hab ich mich aber hoffentlich in der neuen 4er-WG eingelebt. Dazu nächstes Mal mehr…
Jetzt kommen gleich meinen beiden Couchsurfer vom Sightseeing wieder, dann gibt’s auch mal wieder ein paar Bilder.
In diesem Sinne – einen schönen Sonntag noch!
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Konferenz in der Wildnis.
20.05.2010Neue Videos unter Media! und neue Fotos auf Picasa. Beides von der Teststrecke!
Heute melde ich mich aus einem Kaff mitten zwischen Stockholm und Göteborg. Hier ist die jährliche Konferenz des Schwedischen Hybrid Centers (SHC), woüber meine Stelle an der KTH finanziert wird. Das SHC ist ein Zusammenschluss mehrerer Unis in Schweden, verschiedenen Automobilherstellern und dem Energieministerium Schwedens. Heute Morgen (Dienstag) sind wir zu dritt angereist, um unsere Fahrzeugdynamikgruppe zu vertreten. Johannes und ich werden auch bis morgen Nachmittag hier bleiben und dann per Zug heimreisen. Zwischen der letzten Präsentation und dem Abendessen (middag auf Schwedisch) dachte ich mir, ich melde mich mal wieder. Wer mehr ueber das Kaff hier wissen will finden das hier.
Bis dahin!
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Fahrrad endlich da!
08.05.2010Seit gut einer Woche hab ich endlich mein Fahrrad hier. Da kommt man um einiges schneller zur Uni und zurück. Die U-Bahnen (Tunnelbana) müsst ihr euch fast schon vorstellen wie in Tokyo; ok nicht ganz so krass. Es gibt keine "Presser" (oder wie heißen die Typen, die die Leute mit Handschuhen in die U-Bahn pressen?), aber es kommt schon vor, dass man einen Zug später nehmen muss wegen Überfüllung. Da alle 5, spätestens 10min eine Bahn kommt ist das kein Problem. Dennoch ists angenehmer mit meinem geliebten lila Rennrad durch die Stadt zu heizen - es sei denn, es regnet :S wie heute. Auf dem Weg zurück vom Klettern tat es genau das. Ja ich habe wieder damit angefangen nach über 6 Wochen Pause. Es war zwar nicht wirklich starker Regen, aber nach guten 12km war ich, wie man erahnen kann, dann doch klatschnass (die Schuhe und Hose waren schon nach 500m durchnässt). Und das bei 4 Grad - ziemlich kühl hier wa? Ansonsten war das Wetter immer ziemlich gut hier. In 3 Wochen jeden Tag Sonnenschein und nur einmal richtig Regen is schon schön! Durch das Radeln und die Wohnungssuche kenne ich die Stadt schon besser als so mancher Stockholmer. Da gucken die dich ganz komisch an wenn du plötzlich anfängst jemandem zu erklären wo denn sein Stadtteil liegt.
Jetzt hab ich gleich meine ersten CS-Besucher hier in meiner Bude. Bin schon gespannt!
Grüßle
PS: Dank an Mama und Papa fürs schicken!
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Labels: Erste_Eindrücke, Stockholm
Stockholm - The Miniseries
06.05.2010
- Name: Stock: Stock, Baumstamm; holm: kleine Insel
- Provinz (län): Stockholms län
- Einwohnerzahl Stadt: 800.000 (größte Stadt Skandinaviens)
- Einwohnerzahl Vororte: 1.200.000
- Stadtgebiet: 14 Inseln und 57 Brücken
- Region: mehrere tausend Schäreninseln, Natur und Nationalpark
- Klima: mild durch Golfstrom (nur leicht kälter als D)
- Bildung: 18 Hochschulen (u.a. eben die KTH und das renommierte
Karolinska Institut (Medizin))
- Wirtschaft: 45% aller schwedischen Unternehmen >200 Mitarbeiter
haben ihren Hauptsitz in Stockholm. H&M ebenso wie
Ericcson oder Securitas
- Wappen:
- Stadtkarte:
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Labels: Stockholm, Wissenswert
mein 2.0 der Woche
03.05.2010
einfach anschauen und staunen!
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Labels: 2.0 der Woche, Videos
Die ersten Arbeitstage
02.05.2010Hej,
meine ersten beiden Arbeitswochen waren sehr abwechselungsreich! Die ersten beiden Tage habe ich hauptsächlich für Organisiatorisches genutzt. Schließlich kann man ohne Computer und Login nur schwer was tun. Natürlich habe ich auch viel mit meinen Kollegen gequatscht und sie über alles mögliche ausgequetscht. Letztlich hat sich allerdings gezeigt, dass mir die Schweden unter meinen Kollegen nur bezüglich Ämtern und Co. helfen können. Sie konnten mich leider nicht wenig bei den typischen Einwandererfragen z.B. wo gibts Wohnungen oder wie bekomme ich eine ID-Nummer. Zum Glück gibt es auch einen deutschen Kollegen, der das Ganze auch schonmal gemacht hat.
Am Montag vor knapp 2 Wochen gings dann erstmal auf ein Flugfeld - unsere Teststrecke. Die Fahrzeugtechnik Masterstudenten haben hier einige Laborübungen, die wegen des harten Winters auf den Frühling gelegt sind (gut für mich). Die insgesamt nur ca. 25 Studenten hatten wir zeitweise eine Betreuungsrate von fünf Studis auf einen Assi. Lieber ika'ler, das nenne ich mal angenehm! Dadurch durfte auch jeder Student ausführlich Volvo fahren. Das Labor bestand aus einem doppelten Fahrspurwechsel, einem Slalom, einem Lenkwinkelsprung (schlagartige Lenkbewegung, die dann gehalten wird) und einer Lenkrampe (langsamer Anstieg des Lenkwinkels). Alles bei mehreren Geschwindigkeiten, um auch das Fahrzeug im Grenzbereich zu bewegen und mit dem Popometer das degressive Reifenkennfeld kennenlernt. Die Fahrversuche wurden aufgezeichnet, sodass die Studenten die realen Ergebnisse mit ihren selbst entwickelten Adams-Modellen vergleichen können.
Die Uni (also wir) hat übrigens für den ganzen Tag Verpflegung bereitgestellt -
was ein Service!
Abends kam dann Lars mit seinem Boxter S auf die Teststrecke. Lars ist unser Assistenzprof., der für uns PhDs verantwortlich ist. Wir bauten einen speziellen Slalomkurs mit wechselnden Abständen (weiss den Namens grade nicht) auf. Wir fuhren mit disersen Fahrzeugen diesen Parcours ab. Die beste Runde legte ich allerdings nicht selbst, sondern als Beifahrer von Lars hin. Er fährt fast jedes Wochenende irgendwelche kleinen Rennen/Slaloms und beherrscht das daher unglaublich gut. Die maximalen Querbeschleunigungen waren an jeden Hütchen um die 1,2g - einfach nur GEIL! Da wußte ich wieder warum ich das studiert habe :)
Wie ihr lesen könnt hatte ich die ersten drei Tage richtig viel Spaß! Bilder dazu kommen bald, wie auch weitere Posts.
Bis dahin!
Zitat des Tages:
"Das ist wie mit dem Düsenjet durch eine Schlucht zu fliegen!"
Ralf
Schumacher über eine schnelle Runde in Monaco
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Labels: Erste_Eindrücke, Uni
Sweden - The Miniseries
01.05.2010Bevor ich wieder mal einen Post über die letzten paar Tage schreibe, wollte ich euch kurz ein paar Fakten zu Schweden geben:
-
Fläche: ca. 450.000 km²
(ungefähr ein Viertel größer als D)
- Geografie: zwischen Norwegen und Finnland gelegen.
grenzt an die Ostsee.
umfasst mehr als 220.000 Inseln.
- Amtssprache: Schwedisch (erste Fremdsprache: Englisch)
(vor WKII Deutsch als erste Fremdsprache,
daher verstehen auch heute noch viele deutsch)
- Einwohnerzahl: ca. 9.300.000
(ungefähr ein Zwölftel der Zahl in D)
- Hauptstadt: Stockholm
(liegt auf der Höhe von St. Petersburg)
- Staatsform: parlamentarische Monarchie
- Staatsoberhaupt: König Carl XVI. Gustav
(Königin Silvia von Schweden ist Deutsche)
- akt. Regierung: Mitte-Rechts
(bis Herbst 2010, dann wird wieder gewählt)
- Regierungschef: Fredrik Reinfeldt
(gebürtiger Stockholmer)
- Währung: 1 Schwedische Krone = 100 Öre
(1 EUR = 9,6 SEK)
- Nationaltier: Elch
- Flagge:
- Wappen:
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Labels: Schweden, Wissenswert
I'm walking...
14.04.2010Angekommen in meinem Zimmer in Sundbyberg, habe ich erstmal festgestellt, dass ich mit den gefühlten 50kg Gepäck (arg viel weniger warens wirklich nicht) ca. einen km Umweg gelaufen bin. Am Anfang passte alles soweit. Der Türöffner an der Pforte funktioniert, der Schlüssel passt ins Schloss - wunderbar. Was ich allerdings hinter der Tür fand war nicht ganz so toll. Das Zimmer war total verstaubt und etwas gammlig. Mein erster Gedanke war, wenn ich mich heir heimisch fühlen wollte, dann musste ich sauber machen. Gesagt getan, bin ich direkt wieder raus um die Ecke und hab mir beim Lidl u.a. Putzzeug gekauft. Nach einem Abend putzen und zwei tägigem Kühlschrankenteisen habe ich mich heute voll eingedeckt mit Lebensmitteln und co. Wer genau auf die Bilder achtet, sieht die wichtigste Zutat fürs Frühstück :) Jedenfalls fühl ich mich inzwischen einigermaßen wohl. Mein Vormieter hat wohl erst zum nächsten Monat Internet gekündigt oder vllt. ganz vergessen *hoff* - so kann ich jedenfalls bequem online gehen. Nichts desto trotz bin ich schon fieberhaft auf der Suche nach was Neuem. In Stockholm sollte man früh damit beginnen.
Gestern bin ich erst zum Einwanderungsamt und danach zu einer Bank. Alles hier in Schweden läuft über die ID-Nummer. Wenn ich also eine ID-Nummer haben will, dann muss ich dafür einen Einwanderungsbescheid ausfüllen. Bis dieser anerkannt ist dauert es ca. drei Monate. Vorher kann ich hier gar nichts. Nicht mal ein Bankkonto eröffnen. Das war in Südafrika etwas leichter soviel ich mich erinnere.
Heute war ich dann in der Stadt meinen Mietvertrag unterschreiben. Hin mit der U-Bahn, zurück bin ich gelaufen. Ein langer Spaziergang (hatte ich gestern auch), aber ich habe sehr viel von Stockholm gesehen. Sehr schön kann ich nur sagen. Ein paar Bilder von Stockholm, allerdings von meinem Besuch vor 3 Wochen, habe ich ebenfalls hochgeladen.
So jetzt is Schluss für heut. Morgen gehts das erste Mal in die Uni. Ui, witzig dass ich das wieder sagen kann... da muss ich mich ja gar nicht ungewöhnen.
Die Bilder findet ihr oben unter Media oder rechts in der Leiste.
Hej då!
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Labels: Erste_Eindrücke, Stockholm, Vorbereitung
Schwedischen Boden unter den Füßen
12.04.2010Ich sitze im Shuttlebus auf dem Weg vom Flughafen zum Stockholmer Hauptbahnhof. Es ist Montag Viertel vor Eins, vier Gepäckstücke stehen neben mir und bald habe ich, so hoffe ich doch, den Schlüssel für mein vorübergehendes Zimmer in einem Studentenwohnheim. Keine Ahnung wie ich nachher das ganze Gepäck durch das Gewusel der Stockholmer U-Bahn zur Uni, um dort den Schlüssel abzuholen, und danach zurück zum Studentenwohnheim bringe?! Naja schau mer mal...
Nach einer gefühlt endlosen Verabschiedungstour durch Aachen und Holzgerlingen, die sich für meinen Geschmack viel zu sehr in die Länge zog, bin ich nun vor 20 Minuten in Schweden gelandet. Heute Morgen ging es um Fünf Uhr los nach Echterdingen (Danke fürs Fahren, Dote). Erstmal hatte ich über 10kg Übergespäck, entsprechend viel musste ich draufzahlen. Im Flieger schließlich war ich umringt von zig Schwaben, zumindest kams mir so vor. Diese flogen allerdings nur bis Berlin-Schönefeld mit. Wenn man in Schönefeld ankommt scheint auf den ersten Blick Stuttgart dagegen ein Großstadt-Flughafen zu sein. Der Flughafen baut grade ein Terminal für ca. 1 Mrd. EUR, daher der Provinzcharakter (wie in Richards Bay) innerhalb der in ein Terminal umfunktionierten Lagerhalle. Ganze fünf Gates, sonst gabs nix zu sehen oder zu tun, außer jeden Artikel des aktuellen Fokus (gibts im Flugzeug für lau) zu lesen. Nach einer weiteren Ewigkeit des Wartens durften wir endlich an Bord gehen. Auf dem Flug von Berlin nach Stockholm habe ich zum ersten Mal bei klarer Sicht erlebt. Bei beiden bisherigen Flügen war es bis in die Niederungen bewölkt. Inseln, überall Inseln! Wir sind entlang der Küste geflogen und im Landeanflug konnten wir Stockholm von oben sehen. Die Ostsee ist nichtmal nen Katzensprung entfernt. Es sieht einfach gigantisch aus wie die Ostsee langsam in eine Landmasse übergeht. Diese sog. Schäreninseln (siehe weiter unten) sind zu tausenden vor der Küste Stockholms zu finden. Die kleinen Seen im Teil des Inlandes sind hier zum Teil noch von Eis bedeckt. Inzwischen bahnen sich jedoch bereits wieder Schiffe ihren Weg durch das Eiswasser.
Ich wollte mich hier nochmals für die großartigen letzten Wochen in Deutschland bedanken. Richtig viel Spaß hatte ich mit euch allen. Vor allem die Überrasschungsparty in Aachen - ich bin immer noch überrascht, wenn ich daran denke :)
Nun fahre ich grade am St. Eriksplan vorbei. Dort habe ich letztes Mal beim Couchsurfing gewohnt, was gleich neben dem Hbf liegt. Ich bin schon gespannt auf die Bude...
Grüße aus Stockholm!
Hier noch eine kurze Erklärung zu den Schäreninseln:
Bild
und Erklärung der Schäreninseln
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Labels: Erste_Eindrücke, Stockholm
hjärtligt välkomna...
17.03.2010... das ist schwedisch und heißt "Herzlich Willkommen" zu meinem neu überarbeiteten "super tollen, lustigen Mitmachweb 2.0 Erlebnis-, Erzähl- und Bildband" kurz Blog!
Nachdem ich meinen Blog die letzten zwei Jahre vor sich hin vegetiert lassen habe, werde ich ihn von nun an wieder besser pflegen. Warum ich das tue? Ab Mitte April werde ich nach Stockholm ziehen. Um besser in Kontakt mit euch bleiben zu können, habe ich diesen Blog wiederbelebt. Ihr könnt dann meine Erlebnisse im hohen Norden verfolgen und auch kommentieren. Auf der Startseite findet ihr die aktuellen Blog-Einträge, aktuelle Fotos und Kommentare sowie ein Archiv der Beiträge. Zusätzlich gibts dann oben drei weitere Reiter, die in "media" alle bisherigen Fotoalben beinhalten. Unter "that's me" gibts ne kurze Info über mich und meine Tätigkeit in Stockholm und der Reiter Links fasst einige nützliche Webseiten zusammen. Ihr könnt euch den Blog auch nach neuer Web 2.0 Manier abonnieren, so bekommt ihr die Infos sobald ich diese poste. Einfach auf das RSS-Symbol oben rechts klicken. Dasselbe gilt auch für die Fotoalben.
Sodele, nun gilt's das organisatorische Drumrum zu erledigen und schwedisch zu lernen. Nächste Woche geht's bereits für zwei Besprechungen rund um mein künftiges Projekt und um Wohnungen zu suchen für drei Tage nach Stockholm. Bin gespannt was mich da erwartet?!
Ich halte euch auf dem Laufenden!
by Brezi... 2 comments
Labels: Blog, Stockholm, Vorbereitung





